Sonderheft DDR 2014/01

25 Jahre Mauerfall – Der Sieg der Freiheit

Haupt-Themen dieser Ausgabe:
 
Neues Deutschland – 25 Jahre nach dem Mauerfall - Die deutsche Einheit ist eine Erfolgsstory
Eine Nation, zwei Länder - Warum die Siegermächte Deutschland spalteten
Die Partei hat immer Recht - Pseudo-Demokratie und SED-Herrschaft im Arbeiter- und Bauernstaat
Moskaus Männer - Pieck, Grotewohl und Ulbricht
“Greif zur Feder, Kumpel!” - Schriftsteller in der DDR
Ein Staat riegelt sich ab - Der Bau der Mauer
Stacheldraht und Todesstreifen - Die perfide ARchitektur der Grenzanlagen
Die Staatssicherheit - Überwachung, Einschüchterung und Terror als Mittel der Stasi
Trabi, FKK und der diskrete Charme des Plattenbaus - Das DDR-Museum in Berlin
Für die Edle Sache des Sozialismus … - Pioniere, FDJ und Gewerkschaftsbund
Mangelwirtschaft und kleine Nieschen - Ella Gabri erinnert sich an den DDR-Alltag
Genosse Erich - Die Geschichte des linientreuen Kommunist Honecker
Wahrheit statt Anpassung - Brüsewitz, Biermann und die Opposition in der DDR
Wir sind das Volk! - Die friedliche REvolution der Bürger stürzt das SED-Regime
Lebenslänglich - Die seelischen Wunden eines Stasi-Opfers
Good Bye Lenin! - Auf der Kinoleinwand hat die DDR überlebt
“Die Integration ist ein Werk für Generationen” - Lothar de Maiziére im Interview
Im Bett mit Erich Honecker - Ostels, Soljanka und Partys im FDJ-Hemd – die Ostalgie
Kreativität in Zeiten der Spießigkeit - Kunst in der DDR
Grenzenloser Erfolg - DDR-Berühmtheiten
 
25 Jahre Mauerfall – Der Sieg der Freiheit
 
Es sollte das bessere Deutschland sein, ein Staat ohne Kapitalisten und Junker, ohne Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Doch die Gründerväter der DDR kamen aus der brutalen Schule Stalins. Schon bald kontrollierte die SED das gesamte Leben, gestützt auf Volkspolizei und die Rote Armee. Als am 17. Juli 1953 die Arbeiter streikten, rollten die sowjetischen Panzer an. Im August 1961 kapitulierte das SED-Regime endgültig vor der Freiheit. Mit dem Mauerbau wurde ein ganzes Volk in Geiselhaft genommen, wer die DDR legal verlassen wollte, musste mit Repressalien rechnen, wer illegal zu fliehen versuchte, riskierte sein Leben.
Der Stasi-Staat war zugleich Heimat für viele seiner Bürger. Natürlich wurden die Menschen immer wieder auf die politische Linie geeicht – Schule, Jugendweihe und Maiparaden. Wer übermäßigen Individualismus suchte und intellektuelle Freiheit, dem wurden sehr schnell seine Grenzen aufgezeichnet. Doch es gab behagliche Nischen und kleine Fluchten. Und wenn der Lebensstandard nicht mit der westlichen Konsumgesellschaft konkurrieren konnte, so waren zumindest Arbeitslosigkeit und Abstiegsängste Fremdwörter in der DDR.
Vor 25 Jahren fiel die Mauer, doch die Geschichte der DDR ist noch lange nicht abgeschlossen. 
Vieles ist für westdeutsche Augen äußerst irritierend: Immer noch gilt es, die offenen Wunden des SED-Regimes zu heilen, immer noch ist das ganze Ausmaß der Stasi-Tätigkeit nicht aufgeklärt – und gleichzeitig feiern Menschen Ostalgie-Partys im Blauhemd der Arbeiterjugend. Das letzte Wort zur DDR möchte ich daher dem Ostdeutschen Schriftsteller Hermann Kant überlassen: “Das Beste an der DDR war der Traum, den wir von ihr hatten.”

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