G/GESCHICHTE 05/2017

Widerstand im 2. Weltkrieg

Hauptthemen dieser Ausgabe:
Recht auf Widerstand? Ein Essay von EUGH-Richterin Angelika Nußberger – Der entführte General Eine spektakuläre Aktion auf Kreta soll den Widerstand stärken – „Griechenland lebt von Mythen“ Griechenland-Experte Heinz A. Richter über die Folgen der deutschen Besatzung – Memento von Mut Frankreichs Résistance – Umgang mit Kollaborateuren Stunde der Abrechnung in Frankreich und Polen – Belgiens stille Kriegsheldin Wie Andrée de Jongh Hunderte alliierte Soldaten rettete – Verkannte Kämpferinnen Was Frauen im Widerstand leisteten, wurde lange nicht beachtet – Mit drei Fingern gegen Hitler Stauffenberg und die Erinnerungskultur um den 20. Juli – NS-Gegner in Deutschland Weiße Rose, Goerdeler Kreis, Rote Kapelle, Edelweißpiraten, Eiserne Front, Kreisauer Kreis – Attentäter ohne Netzwerk Georg Elsers Versuch, Hitler ganz alleine zu beseitigen – Spätes Recht Dietrich Bonhoeffer – Die 44 Tage von Domodossola Als italienische Partisanen die Demokratie wagten – Streikt! Streikt! Streikt! Widerstand auf Niederländisch – Warschau wehrt sich Die größte jüdische Erhebung und der größte bewaffnete Aufstand gegen die Nazis – Späte Würdigung Warum die Schweiz sich schwer tat, Widerstand zu würdigen
 
Weitere Themen
Blickpunkt
Nur ein Mädchen? – Österreich feiert Maria Theresias 300. Geburtstag
 
Serie: „Menschen und Gärten“
Max Liebermanns Villa – Zufluchtsort vor den Toren Berlins
 
Geschichte im Alltag
Der Haartrockner – Mehr als heiße Luft
 
Porträt
John F. Kennedy und die Deutschen – Stoff für Legenden
 
 
Die Geschichte des Zweiten Weltkrieges wurde nicht nur von Soldaten in Uniform geschrieben. Überall in Europa kämpften Zivilisten im Untergrund gegen die deutsche Besatzungsmacht. Unter ihnen viele mutige Frauen wie die Belgierin Andrée de Jongh, die Hunderten von alliierten Soldaten zur Flucht verhalf (siehe Beitrag ab Seite 32). Ein besonders ergreifendes Kapitel des Widerstandes war der Aufstand im Warschauer Ghetto (siehe Beitrag ab Seite 54). Mit dem Mut der Verzweiflung stemmten sich die jüdischen Widerstandskämpfer gegen die übermächtige deutsche Kriegsmaschine – sie kämpften, um mit Würde zu sterben.
 
Wer von uns würde den Mut finden, gegen eine Diktatur zu kämpfen? Die Frauen und Männer des deutschen Widerstands folgten in einer brutalen Zeit ihren Idealen, unter ihnen Sozialisten, Christen oder Patrioten wie Graf Stauffenberg. Der Journalist Tim Pröse sprach mit Zeitzeugen, darunter dessen Sohn Berthold Graf Stauffenberg, die sich noch an diesen außergewöhnlichen Offizier erinnern (Beitrag ab Seite 38).
 
Auch wenn der Versuch, Hitler zu töten, scheiterte, so haben die Helden des 20. Juli „Brücken gebaut zu einem Neuanfang nach einem apokalyptischen Ende“, wie Angelika Nußberger, seit 2017 Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, meint. In ihrem Essay (Beitrag ab Seite 16) fordert sie uns dazu auf, aus der Geschichte des Widerstandes zu lernen, und mahnt uns, wachsam zu bleiben.
 

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