G/GESCHICHTE 04/2017

Sonderheft Die Jesuiten

Haupt-Themen dieser Ausgabe:

Der Weg des Ignatius von Loyola Wie ein Spätberufener Kirchengeschichte schrieb – Facetten eines Ordens Kleines Lexikon der Jesuiten – Mission ohne Holzhammer Der „weiße Mandarin“ Matteo Ricci in China – Die Zeit ist aus den Fugen Warum wir im 16. Jahrhundert einen neuen Kalender brauchten – Alleswisser aus der Rhön Ägyptologe, Mathematiker und Vulkanologe Athanasius Kircher – Meister der Inszenierung Große Oper für den Glauben statt protestantischer Strenge – Gott oder Darwin Pater Teilhard de Chardin oder warum Christen die Evolutionslehre brauchen – Wider den Hexenwahn Friedrich von Spees Einsatz gegen Folter – Als Utopia in Südamerika lag Wie Jesuiten versuchten, Indios vor Versklavung zu schützen – Fake News Warum der Papst die Gesellschaft Jesu auflöste – Von Ignatius bis Franziskus Eine Jesuitenchronik – Münchens heimlicher Stadtpatron Rupert Mayer gegen die Nazis – Papst Franziskus Ein Jesuit auf dem Stuhl Petri – Die Herausforderung der Moderne Der Jesuitenorden heute – „Dieser Papst hat noch viel vor“ Benediktinerpater Notker Wolf über die Revolution im Vatikan

Weitere Themen

Blickpunkt

Spanischer Bürgerkrieg – Spanien leidet weiter an Francos Taten

Serie: „Menschen und Gärten“

Versailles – Grüne Bühne für den Sonnenkönig

Geschichte im Alltag

Der Airbag – Raketentechnik im Kleinformat

Porträt

Johannes Brahms – Der Kampf mit Beethovens Erbe

Es erinnert an eine Episode aus „Don Quixote“: Ein Adeliger flieht vor dem Hofleben und haust in einer Höhle. Er ist so verhärmt und verwahrlost, dass die Menschen ihn „Vater Sack“ nennen. Dieser „Ritter von der traurigen Gestalt“ ist keine literarische Erfindung eines Cervantes, sondern eine reale Person. 1522 hatte Ignatius von Loyola seine Waffen abgelegt, um sich als Büßer auf die Suche nach Gott zu machen. Was folgt, ist Weltgeschichte. Der Visionär wird Priester, sammelt „Jünger“ und gründet schließlich den militärisch gegliederten Orden der Jesuiten.

1540 erkannte Papst Paul III. die neue Gemeinschaft an. Im Gegensatz zu vielen anderen Orden waren die Soldaten der Gesellschaft Jesu an kein Kloster gebunden und konnten global eingesetzt werden. Schon bald predigten Jesuiten in Japan und China und gründeten Missionen zwischen Paraguay und Quebec. Auch an der „Bildungsfront“ stellten die Jesuiten die Speerspitze der katholischen Kirche. Noch zu Lebzeiten des heiligen Ignatius wurde 1548 das erste Kolleg in Messina gegründet, 1626 waren es bereits über 440.

Die Chronik des Ordens schrieben außergewöhnliche Männer. Unter ihnen Gelehrte, wie das Universalgenie Athanasius Kircher oder der Paläontologe Teilhard de Chardin, aber auch Priester, die sich gegen das Unrecht ihrer Zeit stemmten, wie der Widerstandskämpfer Rupert Mayer. 2013 hat ein Jesuitenpater aus Argentinien ein neues Kapitel der Ordensgeschichte aufgeschlagen: Jorge Mario Bergoglio – besser bekannt als Papst Franziskus.

 
 

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