G/GESCHICHTE 06/2015

Die Hugenotten – Glaube. Flucht. Mythos

Haupt-Themen dieser Ausgabe:
 
Die Bartholomäusnacht - Bluthochzeit in Paris
Katharina von Medici - Die Mutter Karls IX.
Heinrich von Navarra - Ist Paris eine Messe wert?
Reformation a la Calvin - Kirchenzucht und Prädestination
Waldenser - Verfolgt als “Ketzer”
Belagerung von La Rochelle - Ludwig XIV. und Kardinal Richelieu zwingen die Hugenottehochburg in die Knie
Refuge - Deutsche Fürsten hoffen auf Erfolge dank hugenottischer Manufakturisten
Bad Karlshafen - Barocke Stadt mit hugenottischen Wurzeln
Ausflugstipps - Auf den Spuren der Hugenotten
Hugenotten am Gendarmenmarkt - Als jeder fünfte Berliner ein Franzose war
Daniel Chodowiecki - Vom Kaufmann zum Kupferstecher
Juweliere des Zaren - Die Fabergés und ihr Weg über die Uckermark nach Russland
Verklärt - Die Legende von den “besten Deutschen”
Mehr als gelbe Bücher - Anton Philipp Reclam und der Kampf für die Meinungsfreiheit
Im Interview - Hugenottenexperte Ulrich Niggemann
 
 
Die Hugenotten – Glaube. Flucht. Mythos
 
jeder fünfte Berliner soll um das Jahr 1700 französiche Wurzeln gehabt haben. Eine beeindruckende Zahl. Doch nicht nur in Brandenburg-Preußen, auch in anderen Ländern hatten protestantische Fürsten Glaubensflüchtlingen aus Frankreich die Tore geöffnet. Sie taten dies aus humanitären Gründen, aus “christlicher Compassion”, aber auch weil sie vom Know-how der Franzosen profitieren wollten. Sie träumten von Manufakturen und Luxuswaren wie im Reich des »Sonnenkönigs«. Dafür bedachten sie die Hugenotten mit großzügigen Privilegien. Die deutschen Regionen, in die die “Réfugiés” kamen, hatten selbst noch mit den Folgen eines Glaubenskonfliktes zu kämpfen. Der Dreißigjährige Krieg hatte ganze Landstriche verwüstet, um ein Drittel soll die Bevölkerung zurückgegangen sein.
Unsere Autoren lassen die Geschichte der Hugenotten wieder aufleben. Es ist die Geschichte von Johannes Calvin, dem nüchternen Reformator, von Heinrich IV., der sechs Mal die Konfession wechselte, von Künstlern und Schriftstellern, aber vor allem Männern und Frauen, die sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft machten. Es ist aber auch die Geschichte einer Faszination, der wir in dieser Ausgabe auf den Grund gehen wollen.
Was blieb von den Hugenotten? Wir raten Ihnen aber, sich selbst auf die Spurensuche zu begeben. Einige Anregungen dazu finden Sie in diesem Heft.
 
 
 
 

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