G/GESCHICHTE 07/2014

Die Französische Revolution. Freiheit, Gleichheit Guillotine

Haupt-Themen dieser Ausgabe:
 
Danton und Robespierre - Die Revolution frisst ihre Kinder
Es werde Licht - Nirgends waren die Aufklärer so radikal wie in Frankreich
Nach ihr die Sintflut - Marie Antoinette frönte der Dekadenz
Freiheit für alle - Die gemäßigten Ansichten des Marquis de Lafayette wurden ihm zum Verhängnis
Es lebe die Revolution - Der Sturm der Freiheit endete mit dem Beginn einer neuen Zeit
Ikone der Revolution - Der Maler Jacques-Louis David idealisierte Paul Marat als Märtyrer
Alles wird anders - Ehe und Familie, Kalender, Wehrpflicht
“Seien wir schrecklich” - Robespierre etablierte eine Gewaltherrschaft bis er schließlich selbst den Kopf verlor
Der erste Koalitionskrieg - Die alte Ordnung sollte gerettet werden
Die Mainzer Republik - Die Deutschen und ihre Revolution
Ritualisierte Revolution - Noch heute gehen die Menschen in Frankreich auf die Straße
 
 
Die Französische Revolution. Freiheit, Gleichheit, Guillotine
 
Zuerst große Erwartungen, als die Deligierten des Dritten Standes sich am 20. Juli 1789 im Ballhausschwur zusammenschließen, “zum öffentlichen Wohl und für die Interessen des Vaterlandes”. Die Idee berauscht. Viele Kleriker und selbst einige Vertreter des Adels schließen sich an. Noch ist der Kurs der Nationalversammlung unsicher. Die Moderaten streben nach einer konstitutionellen Monarchie nach britischem Vorbild, während die Männer auf den linken Plätzen in der Nationalversammlung bereits von einer Republik träumen.
Dann die Erklärung der Menschenrechte vom 26. August 1789. Ein Triumph der Aufklärung und des Marquis de La Fayette. Meinungs- und Glaubensfreiheit werden garantiert, Gesetze und Rechtsprechung sollen dem Wohl der Menschen dienen und alle Macht geht vom Volke aus: “Der Ursprung jeder Souveränität liegt ihrem Wesen nach beim Volke. Keine Körperschaft und kein Einzelner kann eine Gewalt ausüben, die nicht ausdrücklich von ihm ausgeht.”
Schließlich der Terror des Wohlfahrtsausschusses seit dem Herbst 1793. Robespierre, Saint-Just und den radikalen Jakobinern geht es nicht um Bestrafung, sondern um Vernichtung aller “Feinde” der Revolution. Die Tribunale kennen nur zwei Urteile: Freispruch oder Guillotine. In Paris fallen „die Köpfe wie Dachziegel“ und auch in Lyon, Nantes oder Straßburg wird das Blut an den Guillotinen nicht trocken. Bestialisches Grauen im Namen der Freiheit. Im 20. Jahrhundert werden Josef Stalin, Mao Zedong und Pol Pot diesem blutigen Beispiel folgen. Demokratie und Diktatur – die Zerrissenheit der Moderne beginnt 1789.
 

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