G/GESCHICHTE 05/2014

Der große Traum von Amerika.

Haupt-Themen dieser Ausgabe:

Ellis Island - Tor zur Neuen Welt 
Die Anfänge  - Pioniere aus der Pfalz
Abschied - Im Gepäck ein Säckchen Friedhofserde
Das Geschäft mit der Zukunft - Wie Auswanderungsagenten von der Massenmigration profitierten
Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven - Wo Besucher sich auf die Spuren der Migranten begeben können
“Hier muss man schaffen wie Häll” - Die Wahrheit über den American Dream
“Integration ist keine fröhliche Rutschbahn” - Klaus J. Bade im Interview
Ein Prosit der Gemütlichkeit - Deutsche Bier-Barone in den USA
Die Revolution im Gepäck - Der Politiker Carl Schurz
New York, New York - Ein historischer Spaziergang durch “Little Germany”
Erster Weltkrieg - Deutsch-Amerika am Ende
Die nächste Generation - Eine Auswanderertochter über den Unterschied zwischen Deutschland und den USA
 
Der große Traum von Amerika. Deutsche Auswanderer in den USA
 
Die Freiheitsstatue im Hafen von New York ist mehr als eine Touristenattraktion. Sie ist ein Versprechen: “Gebt mir eure Müden, eure Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren …” Diese bewegenden Zeilen der Dichterin Emma Lazarus wurden 1903 am Socke von “Lady Liberty” angebracht. Es ist die Verheißung eines Landes, das unbegrenzte Möglichkeiten gelobt. Eines widersprüchlichen Landes – gestern wie heute: der Vereinigten Staaten von Amerika.
Seit dem 17. Jahrhundert kamen auch immer mehr Deutsche in die heutigen USA. Pietisten, Mennoniten und andere religiöse Gruppen wollten ohne fürstliche Restriktionen ihren Glauben leben, während die Männer der deutschen Märzrevolution wie Carl Schurz als politische Flüchtlinge in den USA Aufnahme fanden.
Erholung und ein Stück Heimat boten die Schützen-, Turn- und Gesangsvereine. Die puritanischen Anglo-Amerikaner hatten ihre Probleme mit dieser “Parallelgesellschaft”, denn statt den Sonntag allein Gott zu weihen, verschrieben sich die Deutschen ihrer Gemütlichkeit.
Die meisten Migranten, die die überfüllten Zwischendecks der Auswandererschiffe bevölkerten, hatten ihre Heimat in der Hoffnung verlassen, jenseits des Atlantiks ein besseres Leben zu finden. Doch den Menschen wurde nichts geschenkt: Für viele Auswanderer begann das neue leben in den Elendsquartieren der Großstädte.
In dieser Ausgabe von G/GESCHICHTE erzählen wir die Geschichte jener Menschen, begleiten sie ein Stück weit auf dem Weg – nach Amerika.
 
 
 

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