G/GESCHICHTE 09/2010

Kaiser Augustus – Roms Aufstieg zum Imperium der Deutschen

Haupt-Themen dieser Ausgabe:

Ein nie gesehenes Gemetzel - Die Schlacht von Actium
Der Erbe Cäsars
- Der Aufstieg Octavians
Mörderische Zeiten
- Die Epoche des Triumvirats
Der Pate von Rom
- Das System Augustus
Skandal im Herrscherhaus
- Augustus und Livia
Pax Romana
- Frieden mit Persien
Rom am Rhein
- Römersiedlungen Trier, Mainz und Köln
Unbezähmbar
- Der Krieg um Germanien
Die Stadt aus Marmor
- Augustus gründet Rom ein zweites Mal
Hütten und Huren
- Alltagsleben am Tiber
Im Schatten eines Riesen
- Nachfolger gesucht

 

Kaiser Augustus – Roms Aufstieg zum Imperium

Augustus spielte in seinem Leben unzählige Rollen: Rächer, Triumphator, Moralapostel. Doch keiner seiner Auftritte war brillanter als jener im Januar des Jahres 27. v. Chr.: Er, der mächtigste Mann, den Rom je gesehen hatte, gab vor, alle Gewalt wieder in die Hände des Senats zurückzugeben und nur noch die verfassungsmäßige Gewalt eines römischen Amtsträgers auszuüben. Dann aber erhielt er alle Vollmachten vom willfährigen Senat zurück — eine inszenierte Komödie.

Als Feldherr war sein Großonkel Cäsar brillanter, mutiger und ritterlicher gewesen, doch auf dem Schlachtfeld der Politik war Augustus dem Bezwinger Galliens mehr als ebenbürtig. Cäsar wollte Rom im Sturm erobern, als er verwegen den Rubikon überschritt und alles auf eine Karte setzte.
Er war ein Hasadeur, der sein Leben verspielte. Augustus hingegen erkannte, dass man mit der römischen Wölfin erst flirten muss, bevor man sie zähmen kann. Geschickt umgarnte er Senat und Volk von Rom mit so viel politischem Charme, bis sie nicht mehr sehen wollten, wer eigentlich Pate von Rom war und alle Fäden in der Hand hielt.
Und diese Fäden waren lang: Sie reichten von den Senatoren in ihren prächtigen Villen bis hin zu den ehemaligen Sklaven im Elendsviertel der Subura. Cäsar war gescheitert, als man ihn verdächtigte, nach der Königskrone zu greifen. Augustus hingegen spielte den braven Bürger, obgleich es ihm gelungen war, Kaiser zu werden. Das ist schon einen Applaus wert!

 

Ihre Vorteile im Abo

  • Keine Zustellgebühr
  • Keine Ausgabe verpassen
  • Vertrauensgarantie

 

 

* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.