G/GESCHICHTE 04/2016

Die Windsors

Haupt-Themen dieser Ausgabe:


Krisentage nach Dianas Tod: „Wo ist unsere Königin?“
George V. Windsor: Des Königs neuer Name
Queen Mary: Majestät mit menschlichen  Schwächen 
Generalstreik  1926: Was wird aus der Großmacht? 
Edward VIII.: König für 325 Tage 
Hitlers Sympathisanten: Die Windsors und das Dritte Reich 
George VI.: Der König, der keiner sein wollte 
Queen Mum: Liebling der Nation
Commonwealth: Vom Empire zur Völkergemeinschaft 
Elizabeth II.: Am Anfang stand ein Schwur 
Prinz Philip: Zwei Schritte hinter der Queen 
Die Royals im Alltag: So lebt die königliche Familie
Interview „Adels-Expertin“  Karina Urbach
 
 
Blickpunkt
Tschernobyl – Super-GAU vor 30 Jahren
Neue Serie: „Geschichte des Sports“
Autorennen – PS-stark, gefährlich, mutig
Geschichte im Alltag
Das Radio – Als der Funke übersprang
Porträt: Miguel de Cervantes
Spanien feiert den 400. Todestag des Autors mit einem Cervantes-Jahr
Selbst Königin Victoria saß nicht länger auf dem Thron als Elizabeth II. Als sie 1952 zur englischen Monarchin ausgerufen
wurde, regierte Winston Churchill als britischer Premierminister und trotz des Kriegsendes waren Tee und Zucker immer
noch rationiert. Als 60 Jahre später Großbritannien ihr diamantenes Thronjubiläum mit einem Schiffskorso auf der Themse
feierte, residierte David Cameron in der Downing Street und London fieberte den Olympischen Spielen entgegen.
Es war einer der größten Skandale des 20. Jahrhunderts, der Elizabeths Vater Albert
(George VI.) unerwartet auf den Thron katapultierte. Wegen seiner Liebe zur geschiedenen
Wallis Simpson hatte Edward VIII. 1936 die Krone niedergelegt, um als Herzog von
Windsor ein »lockeres« Leben als Privatmann zu führen. Disziplin und Pflichterfüllung kennzeichnen hingegen die
Regentschaft von Elizabeth II. Tugenden, die zuweilen als Gefühlskälte interpretiert werden, wie in den emotionsgeladenen
Tagen nach dem Tode Dianas.
Monarchie und Moderne sind kein Widerspruch. Auch wenn Parteien die Politik bestimmen, so sollte man die Bedeutung
der Queen nicht unterschätzen. Vielen Briten gibt sie als Verkörperung von Tradition und Geschichte Halt. Sie ist zudem
Galionsfigur des Commonwealth of Nations und Staatsoberhaupt von 15 weiteren Ländern zwischen Kanada und Neuseeland, Jamaika und Neuguinea. Und auch wenn sie nun ihren 90. Geburtstag feiert – an eine Abdankung denkt die Queen scheinbar noch lange nicht …

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